PappAI
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Hinweis zur KI-Transparenz

Wie künstliche Intelligenz in PappAI funktioniert -- was sie tut, was sie nicht tut und welche Kontrollen vorhanden sind.

Version 1.0 · In Kraft · 21. Februar 2026 · Für Ernährungsfachkräfte

1. Zweck

Dieser Hinweis erläutert, wie PappAI künstliche Intelligenz einsetzt, welche Daten betroffen sind und welche Governance-Kontrollen aktiv sind. Er richtet sich an Ernährungsfachkräfte, die die Plattform nutzen, sowie gegebenenfalls an deren Patienten.

2. Was die KI tut

  1. Entwirft einen vorgeschlagenen Wochediätplan auf Grundlage des klinischen Profils des Patienten.
  2. Erstellt operative Erkenntnisse zur Patientenadhärenz und Plankohärenz.
  3. Unterstützt die Priorisierung von Folgeterminen, indem Patienten hervorgehoben werden, die möglicherweise Aufmerksamkeit benötigen.

Jede KI-Ausgabe ist ein professioneller Vorschlag, der vom Ernährungsexperten geprüft, angepasst und genehmigt werden muss, bevor er verwendet wird.

3. Was die KI NICHT tut

  1. Sie stellt keine medizinischen Diagnosen.
  2. Sie führt kein automatisiertes klinisches Screening durch.
  3. Sie verschreibt keine therapeutischen Behandlungen.
  4. Sie ersetzt nicht das klinische Urteilsvermögen des Fachmanns.

KI-generierte Ausgaben dienen ausschließlich als Entscheidungsunterstützung. Sie stellen keine klinische Beurteilung, medizinische Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und dürfen nicht als solche behandelt werden.

4. Modell und Fallback

  1. Primärmodell: gemini-2.5-flash (Google Vertex AI).
  2. Fallback: deterministischer rule-based-fallback (lokal, kein externer API-Aufruf).
  3. Model-Pinning mit CI-Guardrails verhindert nicht autorisierten Modelldrift.

5. Beteiligte Daten

PappAI wendet das Prinzip der Datensparsamkeit an: Direkte Patientenidentifikatoren, die für die ernährungswissenschaftliche Aufgabe nicht unbedingt erforderlich sind, werden aus den KI-Nutzlasten ausgeschlossen. Folgende Daten werden nicht an das KI-Modell übermittelt:

  • Vollständiger Vor- und Nachname.
  • Steueridentifikationsnummer / nationaler Ausweis.
  • E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Wohnanschrift.

Nur klinisch relevante Daten (Biometrie, Ernährungspräferenzen, Einschränkungen, Ziele) werden in KI-Anfragen einbezogen.

6. Human-in-the-Loop

  1. Alle KI-Erkenntnisse werden mit einem initialen proposed-Status erstellt -- sie werden niemals automatisch angewendet.
  2. Jede klinische und operative Entscheidung verbleibt beim Ernährungsfachmann.
  3. Jede KI-Ausgabe kann vom Fachmann akzeptiert, bearbeitet oder verworfen werden.

7. Protokollierung und Zuverlässigkeit

Jeder KI-Aufruf wird protokolliert mit: Endpunkt, verwendetem Modell, Ergebnis, Fallback-Status, Warnungen, Fehlern und Dauer. Die operative Überwachung umfasst Rate-Limiting, Fallback-/Fehlerquoten-Tracking und automatisierte Benachrichtigungen bei anomalem Verhalten.

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